Bedrohter Sprachförderunterricht in Sachsen-Anhalt

230 Sprachförderlehrer*innen hatte das Land Sachsen-Anhalt eingestellt, um minderjährigen Geflücheten Deutsch beizubringen. Die meisten von ihnen sollen Ende des Jahres entlassen werden – also noch bevor überhaupt das Schuljahr beendet ist. Der Grund: Die Finanzierung ist nicht gesichert. Die Sprachlehrer*innen unterrichten derzeit rund 7000 Kinder und Jugendliche. Sie unterstützen die Schulen zum Teil aber auch in anderen Unterrichtsfächern. Die Lehrergewerkschaft GEW befürchtet ab Januar ein Chaos an den Schulen im Land. Am verheerensten wäre die Entlassung der Sprachförderlehrer*innen aber für die minderjährigen Geflüchteten selber. Wie es um die Sprachförderung in Sachsen-Anhalt steht, und was man sich darunter überhaupt vorstellen kann, dazu haben wir uns mit Nicola unterhalten – sie ist Lehrerin für Deutsch als Zielsprache an der Berufsbildenden Schule am Weidenplan. Außerdem sprachen wir am Telefon mit Alexander Pistorius, Pressesprecher der Lehrergewerkschaft GEW. Zunächst erzählt Nicola, wie Sprachförderung an der Schule aussieht.

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