Trans-Positionen – das Werkleitz-Festival 2016

Trans-Positionen – unter diesem Titel findet das diesjährige Werkleitz-Festival statt. In Korrespondenz zu Radio Revolten steht der gesamte Oktober im Zeichen des Radios als Träger von Hör-Kunst. Durch eine transdisziplinäre Hinterfragung von Kulturpraktiken werden in Kooperation mit Wissenschaftlern und Künstlern die Potenziale des Rundfunks ausgelotet. Festivalkurator Martin Hartung hat den schwedischen Organisten Hampus Lindwall und den in Stockholm ansässigen Künstler Leif Elggren zu einer audiovisuellen Performance eingeladen, die am 8. Oktober einmalig in der Halleschen Moritzkirche aufgeführt wird. Dabei werden sie das Audioscopic Research Archive von Friedrich Jürgenson aktivieren und auf dessen Basis eine Performance erarbeiten. Das Archiv ist eine Sammlung von Tonbändern und Dokumenten, die Kontaktaufnahmen mit Verstorbenen über Radio-Trägerwellen abbilden. Im Rahmen von Radio Revolten wird das Archiv im Foyer der Kulturstiftung des Bundes ausgestellt. Die Künstler Elggren und Lindwall nutzen die Idee des Audioscopic Research Archives um die Komponisten Johann Sebastian Bach und Georg-Friedrich Händel in ihren ersten Kontakt zu bringen. Die Performance wird an der frisch restaurierten Sauer-Orgel in der Moritzkirche aufgeführt.

Corax unterhielt sich mit dem Kurator Martin Hartung über das Trans-Positionen Festival und sprach auch mit den schwedischen Künstlern Hampus Lindwall und Leif Elggren, als sie gerade in Halle zu Gast waren.

Das Audioscopic Research Archive wird vom 1.– 30. Oktober im Foyer der Kulturstiftung des Bundes in Halle (Saale) ausgestellt.

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