Unsichtbare Wellen – Reportage zum Aufbau der Ausstellung zur Radiogeschichte

„Unsichtbare Wellen – Zur Geschichte des Rundfunks und den Versuchen seiner Aneignung im Raum Halle“ erzählt die Radiogeschichte, die auch eine Geschichte von Unten ist. Am 2. Oktober eröffnet die Ausstellung im Stadtmuseum Halle. Mit viel Energie, Kreativität und unter Zeitdruck wurde die Woche über das Stadtmuseum in ein Radiomuseum verwandelt. Bruno hat die Aufbauarbeiten zur Ausstellung begleitet.

Radio, das sind unsichtbare Wellen die man am Ende hören kann. Meistens die Nachrichten, Verkehrsmeldungen, das Wetter und dazu das beste aus 80ern, 90ern und von heute. Leider wahr, zum Glück aber falsch. Radio kann auch anders. Radio kann Kunst. Radion kann neu und aufregend sein. Radio kann Emanzipation bedeuten. Radio kann Revolte.

Auf dem Radio Revolten – Festival manifestiert sich diese Revolte. Und: sie wird sichtbar. In Form von zeitgenössischer Kunst. Und in Form von einer Ausstellung, die zwar auch nach vorn, aber vor allem zurück blickt. „Unsichtbare Wellen – Zur Geschichte des Rundfunks und den Versuchen seiner Aneignung im Raum Halle“ erzählt die Radiogeschichte. Diese Geschichte ist auf der einen Seite natürlich eine technische Erzählung – alte Tonaufnahmen und Mikrofone, die gehört und ausprobiert werden können. Auf der anderen Seite ist diese Geschichte aber auch eine Erzählung von Revolte und Aneignung von unten. Und um die soll es vor allem gehen. Hier blickt die Ausstellung auf die gesellschaftlichen Verhältnisse in denen Radio gemacht und gehört wurde und versucht dabei nicht den Blick für das Hier und Jetzt zu verlieren.

Am 02. Oktober wird die Ausstellung eröffnet und aktuell arbeiten die Radiorevoltierenden fleißig daran die Ausstellung fertig zu stellen, damit die Tore pünktlich geöffnet werden können. Wir sind im Stadtmuseum vorbeigefahren und haben uns dort mit Alex von Radio Corax getroffen, der die Ausstellung mitgestalltet und der uns erklärt hat, was dort passiert.

Alle wichtigen Infos zu Ausstellung findet man hier: http://radiorevolten.net/radio-revolten-im-stadtmuseum/

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