Vor 100 Jahren brach in Europa der Erste Weltkrieg aus. Zwar wurde Halles Stadtbild von großen Kriegszerstörungen weitgehend verschont. Die Bevölkerung Halles bekam aber durchaus die Auswirkungen des Krieges zu spüren. Über das Geschehen an der Front und das Verbleiben ihrer Angehörigen wurde sie durch Briefe und Telegramme informiert. Entscheidende Veränderungen des Kriegsverlaufs und des alltäglichen Lebens wurden in Papierform vermittelt. Diese Bedeutung des Mediums Papier im Ersten Weltkrieg ist gerade Thema einer Ausstellung im Stadtarchiv Halle. „Papierkrieg – Der I. Weltkrieg und das Stadtleben in Zeugnissen der Zeit“ nennt sich die Ausstellung, die vergangene Woche eröffnet hat.
Über die Konzeption der Ausstellung haben wir uns mit dem Leiter des Stadtarchivs, Ralf Jacobi, unterhalten.
