Das Bündnis gegen Rechts zum Konzept der Flüchtlingsunterbringung in Halle

In Halle soll das derzeitige Maritim-Hotel als Flüchtlingsunterkunft genutzt werden. Ab November könnten dort über 700 Flüchtlinge unterkommen. Das hat die Landesregierung Sachsen-Anhalts bekannt gegeben. Eine weitere Unterkunft für Flüchtlinge soll die ehemalige Jugendherberge in der August-Bebel Straße werden. Das Bündnis gegen Rechts begrüßt die Entscheidung, geflüchtete Menschen zentral in der Innenstadt unterzubringen. Auch die Übergegung, in Halle eine zweite Zentrale Aufnahmestelle für Flüchtlinge in Sachsen-Anhalt (ZAST) zu errichten, sei nachvollziehbar. Die ehemalige Kaserne in Halle Trotha sei allerdings aufgrund der schlechten Anbindung kein geeigneter Standort für die Unterbringung von Flüchtlingen. Außerdem seien Massenunterkünfte aus Bündnissicht keine langfristige Lösung für ein würdiges Wohnen, es müssten dezentrale Wohnungen für alle geflüchteten Menschen gefunden werden. Über die Konzepte des Landes und der Stadt Halle zur Flüchtlingsunterbringung hat sich Radio Corax mit Christof Starke von „Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage“ unterhalten.

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