Das Künstlerhaus 188. ehem. Weingärten – Ein Buch für den Erhalt des historischen Gebäudes

Ende vergangene Woche hat der Hasenverlag in Halle ein Buch herausgebracht, welches sich mit der Baugeschichte des „Künstlerhauses 188“ und der damit verbunden Sozialgeschichte des Glauchaer Viertels beschäftigt.“Für immer Ferien? Das Künstlerhaus 188. 120 Jahre Weingärtenschule” von Dieter Dolgner, Hans-Christian Riecken und  Simone Trieder. Das Vorwort haben Engagierte des Arbeitskreis Innenstadt, Henryk Löhr und Christian Feigl, geschrieben. Und Wolf Biermann hat zugleich einen Prolog verfasst.Der Anlass war ein trauriger. Der wunderschöne, historische Klinkerbau wird abgerissen. Der Denkmalschutz rangiert somit hinter der Verkehrsplanung. Mit dem mehrheitlichen Beschluss des Stadtrates hat die Straßenbahn nun freie Fahrt und Halles vielfältiges Gesicht wird immer uninteressanter.Diese Entscheidung des Stadtrates hat so einige HallenserInnen verärgert. Auch prominente Künstler, wie Moritz Götze oder Wolf Biermann. Im folgenden Interview stellt uns Moritz das Buch vor. Gleichzeitig beschwert er sich über die „Tütensuppenpolitik“, wenn es darum geht Kultur und Kunst im Lande Sachsen-Anhalt geschmackvoll und nachhaltig zu fördern. Zudem wird Wolf Biermanns Meinung zur Sache vorgetragen.

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