„Dichtung im Gespräch“ – Junge Autorinnen im Literaturhaus Halle

In der Germanistik in Deutschland wird moderne Literatur oft stiefmütterlich behandelt. Die Veranstaltung „Dichtung im Gespräch“ im Literaturhaus Halle blickt jetzt allerdings auf jüngere Perspektiven, besonders auf Ostdeutschland. Zwei Autorinnen beschäftigen sich mit ihren vor kurzem erschienenen Werken mit dem Aufwachsen junger Frauen in Ostdeutschland. Diese beiden sind Olivia Wenzel und Amanda Lasker-Berlin. Olivia Wenzel schreibt mit autobiographischen Einflüssen in ihrem Roman „1000 serpentinen angst“, Amanda Lasker-Berlin verarbeitet verschiedene fiktive Biographien in ihrem Werk „Elijas Lied“.

Germanistik-Studierende der Universität Halle haben sich im vergangenen Semester intensiv mit der Literatur beschäftigt und jetzt wie in den vergangenen Jahren auch eine Veranstaltung auf die Beine gestellt, während der die Autorinnen ihr Werk vorstellen, Auszüge vorlesen und darüber diskutieren werden. Am Samstag, dem 11. Juli, findet diese Veranstaltung um 19 Uhr im Großen Saal des Literaturhauses statt. Der Eintritt ist frei, allerdings eine Anmeldung notwendig, nähere Informationen dazu gibt es hier. Es wird zeitgleich auch ein Livestream stattfinden.

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